Viagra Generika – so gut wie das Original

BluePill

1998 brachte das Unternehmen Pfizer das Potenzmittel Viagra auf den Markt und veränderte damit das Leben von Millionen Männern. Der Wirkstoff Sildenafil erwies sich als zuverlässiges Mittel zur Bekämpfung von erektilen Dysfunktionen. Lange Zeit blieb es das einzige derartige Medikament auf dem Markt, was sich Pfizer auch gut bezahlen ließ. Zahlreiche Männer konnten sich das teure Potenzmittel nur selten oder gar nicht leisten, da die Krankenkassen die Kosten dafür bis heute nicht übernehmen. Das änderte sich im Juni 2013, als in Deutschland der Patentschutz für Pfizer auslief, wodurch der Weg für die sogenannten Generika freigemacht wurde.

 

Generika – die günstigere Variante

 

Pfizer versuchte natürlich mit allen Mitteln, das Auslaufen des Patentschutzes zu verhindern, da das Unternehmen mit seinem Zugpferd gewaltige Umsätze verbuchte. Bis Mitte 2013 wurden knapp 37 Millionen Präparate des teuren Potenzmittels verkauft, ein riesiger Erfolg, der für Pfizer einen Umsatz von rund 25 Milliarden Dollar bedeutete. Mit der Einführung der günstigeren Generika musste das Pharmaunternehmen einen großen Umsatzeinbruch hinnehmen. Bei den sogenannten Generika handelt es sich um Nachahmerpräparate, die von konkurrierenden Pharmaunternehmen auf den Markt gebracht werden. Diese Präparate beinhalten in gleicher Menge denselben Wirkstoff wie das Original. Daher gleicht die Wirkung der Präparate der der Originalmedikamente nahezu zu 100 Prozent. Viagra Generika verhelfen demnach wie das Original 69 Prozent der von erektilen Dysfunktionen betroffenen Männer zu einem gesünderen Sexleben. Eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, hält die Wirkung von Viagra Generika bis zu sechs Stunden an. Und das zu einem Preis von durchschnittlich 4,78 Euro pro Tablette, weniger als die Hälfte der Kosten für das Originalpräparat. Ein weiterer Vorteil ist, dass Viagra Generika schnell und einfach über Versandapotheken im Internet bezogen werden können – rezeptfrei. Damit entfällt der Besuch beim Arzt und hinterher der Gang zur hübschen Apothekerin um die Ecke – Erlebnisse, die die meisten Männer gern vermeiden würden, da sie ihr kleines Problem gern verschweigen wollen.

 

Die Nebenwirkungen von Viagra Generika

 

Es ist verständlich, dass viele Männer diesen Weg vorziehen. Dennoch ist es ratsamer, vor der Einnahme von Viagra Generika beim Arzt vorzusprechen, da bei der erektilen Dysfunktion oftmals körperliche oder seelische Ursachen die Auslöser sind, die behandelt werden müssen. Gerade wenn die Ursachen eher in der Psyche zu finden sind, erweisen sich die meisten Potenzmittel als wirkungslos und können nichts gegen die sexuellen Probleme ausrichten. Zudem sollte auf Viagra Generika bei bestimmten Vorerkrankungen etwa im Herz-Kreislauf-System oder der Leber besser verzichtet werden. Nicht zuletzt sind auch die Nahahmerpräparate Medikamente und haben gewisse Nebenwirkungen. So können die Tabletten Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder Sehstörungen hervorrufen. Auch Muskelschmerzen sind möglich. Werden neben Viagra Generika weitere Medikamente eingenommen, muss dies ebenfalls mit dem Arzt abgeklärt werden, da es sonst zu Wechselwirkungen und Kontraindikationen führen kann. Besonders bei der Einnahme von nitrithaltigen Medikamenten sollte auf die potenzsteigernden Mittel verzichtet werden, da diese Kombination zu einem starken Blutdruckabfall führen kann. Zusammen mit HIV-Protease-Hemmern kann es zu Wechselwirkungen kommen, die den Sildenafil-Pegel im Blut gefährlich ansteigen lassen können.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *