Spedra – das jüngste Potenzmittel

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Seit das Pharmaunternehmen Pfizer 1998 das Medikament Viagra herausbrachte und damit den Potenzmittelmarkt gehörig durcheinanderwirbelte, hat sich viel getan. Auch andere Unternehmen haben sich auf die neuartigen PDE-5-Hemmer konzentriert und eigene Produkte hergestellt, so dass Männer, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden, nun zwischen mehreren Präparaten wählen können, um ihr Problem zu lösen. Im Jahr 2013 wurde in der EU erneut ein Potenzmittel zugelassen, das auf einem PDE-5-Hemmer basiert – Spedra.
 

Wirkung und Wirkdauer von Avanafil

 

Das neue Präparat ist im April 2014 auf dem deutschen Markt erschienen, so dass es den meisten Männern noch unbekannt sein dürfte. Spedra ist ein Präparat des Unternehmens Berlin Chemie und basiert auf dem Wirkstoff Avanafil. Dieses ist in den Dosierungen 50, 100 und 200 mg erhältlich. Die Wirkung des Arzneimittels Avenafil ist ähnlich wie bei den anderen PDE-5-Hemmern. Der Wirkstoff hemmt die Bildung eines Enzyms, das eine Erektion verhindert und sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße im Penis, wodurch sich der Blutdurchfluss erhöht. Die Einnahmeempfehlung ist ähnlich wie bei dem Klassiker Viagra. Spedra sollte knapp 30 Minuten vor Beginn des Geschlechtsverkehrs eingenommen werden. Herstellerangaben zufolge hält die Wirkung des Medikaments länger als sechs Stunden an. Die maximale Einnahmehäufigkeit ist einmal täglich.
 

Nebenwirkungen von Spedra

 
Wie jedes Medikament ist auch Spedra leider nicht frei von Nebenwirkungen, die sich jedoch im Rahmen halten. Grundsätzlich ist empfohlen, die Einnahme von Potenzmitteln mit dem Arzt abzuklären, da diese besonders für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen beispielsweise im Herz-Kreislauf-Bereich Risiken beinhalten können. Wie bei den anderen PDE-5-Hemmern können bei der Einnahme von Spedra Kopfschmerzen, eine Rötung der Gesichtshaut sowie eine verstopfte Nase auftreten. Ferner können Rücken- und Muskelschmerzen als Nebenwirkung entstehen. Diese sind allerdings nicht sehr gravierend. Auf eine gleichzeitige Einnahme von Spedra mit nitrathaltigen Medikamenten sollte verzichtet werden, da sonst Kontraindikationen auftreten können. Spedra ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Die Kosten für das Medikament werden ebenso wie für andere Arzneimittel auf PDE-5-Hemmer-Basis nicht von der Krankenkasse übernommen und müssen selbst getragen werden.

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