Muira Puama – Potenz der Indios

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Überall auf der Welt versuchen Männer seit Generationen, Erektionsprobleme zu behandeln. In den tausenden Jahren vor Viagra mussten Betroffene auf Hilfsmittel zurückgreifen, die sie in der regionalen Tier- und Pflanzenwelt vorfanden. Durch den Ideenreichtum und die Kreativität der Menschen entstanden auf diese Weise zahlreiche Präparate, die den Männern zu einer besseren Potenz verhelfen konnten. Je nach Region und Volk unterscheiden sich die Mittel natürlich deutlich voneinander. Die Indios Südamerikas haben beispielsweise auf eine Pflanze zurückgegriffen, deren Name ein Omen ist. Muira Puama – das Potenzholz.

Vielseitiges Präparat, das nicht nur die Manneskraft steigert

Das sandelholzartige Gewächs ist vor allem in Teilen Brasiliens, in Französisch-Guayana und Surinam beheimatet. Hier ist er nur in höhergelegenen Savannenregionen sowie im Regenwald zu finden. In Europa hilft das Potenzholz bereits seit mehr als hundert Jahren von erektilen Dysfunktionen betroffenen Männern. Die Rinde und die Wurzeln des Muira Puama werden entweder in Pulverform gereicht oder zu einem Tee verarbeitet und dienen nicht nur der Steigerung der Potenz und der Erhöhung der Fruchtbarkeit. Muira Puama wird von den Indios ebenfalls als Medikament gegen psychische Erkrankungen wie Traumata eingesetzt, sowie zur Linderung rheumatischer Erkrankungen und der Beschwerden bei der Menstruation.

Bislang nur wenig untersucht

Allerdings gilt der potenzsteigernde und die Fruchtbarkeit erhöhende Effekt in der Medizin als wenig belegt. Lediglich eine Studie aus Frankreich ist bekannt, in der die Wirkung des Präparates bei 262 Männern getestet wurde, die unter Erektionsstörungen und einer generellen sexuellen Unlust litten. Die Probanden nahmen zwei Wochen lang jeden Tag Muira Puama in einer Dosierung von 1.500 mg zu sich. Nach diesen zwei Wochen berichtete knapp die Hälfte der getesteten Männer von einer Steigerung der Erektionsfähigkeit, fast zwei Drittel der Probanden hatten wieder Lust auf sexuelle Aktivitäten. Weitere Männer, die Erfahrungen mit dem Potenzholz gemacht haben, sprachen je nach Dosierung zudem von einer höheren generellen Berührungsempfindlichkeit. Das Naturpräparat ist nicht rezeptpflichtig. Allerdings muss Mann sich auf einige Nebenwirkungen einstellen. Bekannt sind Schlafstörungen, Nervosität, innere Unruhe und Übererregbarkeit. Diese Nebenwirkungen sind allerdings selten und fallen nicht sehr gravierend aus.

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