Cialis von Lilly

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Fünf Jahre sollte es dauern, bis Viagra, der Klassiker unter den Potenzmitteln, ernsthafte Konkurrenz bekommen sollte. 2003 brachte das US-amerikanische Pharmaunternehmen Lilly das Präparat Cialis auf den Markt, das ebenso wie das Medikament von Pfizer einen PDE-5-Hemmer als Wirkstoff beinhaltete und sich somit als ideales Arzneimittel zur Bekämpfung von erektilen Dysfunktionen eignete. Und wie sich herausstellte, sollte das neue Potenzmittel einige Eigenschaften aufweisen, die jene von Viagra übertrafen – nicht nur bezüglich des günstigeren Preises.

 

Längere Wirkdauer, dauerhafte Einnahme möglich

 

Da das Cialis-Arzneimittel Tadalafil ebenso zu den PDE-5-Hemmern wie der Viagra-Wirkstoff Sildenafil, ist die Wirkung auch ähnlich. Diese Arzneimittelgruppe verhindert die Bildung eines Enzyms, das Botenstoffe abbaut, die für eine Erektion wichtig sind. Auf diese Weise werden die Blutgefäße im Penis erweitert, wodurch sich der Blutdurchfluss erhöht. Die Erektionen werden schneller aufgebaut und sind über einen längeren Zeitraum zu halten. Die Unterschiede zwischen Tadalafil und Sildenafil sind allerdings beim Eintritt der Wirkung und der Wirkdauer zu finden. Bei Cialis muss sich Mann ein wenig länger gedulden, bis der gewünschte Effekt eintritt. Dies allerdings macht das Präparat aus dem Hause Lilly durch seine Wirkdauer wett. Herstellerangaben zufolge soll die Wirkung bis zu 20 Stunden anhalten. Unabhängige Tests ergaben, dass die Halbwertszeit von Tadalfil im Körper 17,5 Stunden beträgt. Zum Vergleich: Das Viagra-Arzneimittel Sildenafil verliert seine Wirkung nach durchschnittlich sechs Stunden. Darüber hinaus kann Cialis in der Dosierung von fünf Milligramm täglich eingenommen werden, wodurch der Spiegel des Wirkstoffes Tadalafil über längere Zeit im Körper gehalten werden kann. Von erektiler Impotenz betroffene Männer werden so unabhängiger von den Tabletten, spontaner Geschlechtsverkehr wird wieder möglich.

 

Einnahme mit dem Arzt besprechen

 

Das Arzneimittel Cialis ist in Deutschland rezeptpflichtig, so dass vor der Einnahme der Arzt aufgesucht werden muss. Dies ist auch angeraten, da das Präparat wie alle Medikamente Nebenwirkungen haben kann. Diese können sich in Kopfweh, Schwindelgefühlen und der Beeinträchtigung der Sehfähigkeit äußern, in seltenen Fällen auch in Rücken- und Muskelschmerzen. Zudem sollten bestimmte Risikogruppen mit Vorerkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich und in der Leber die Einnahme des Präparates mit ihrem Arzt absprechen. Ebenso Männer, die bereits andere Medikamente einnehmen, da besonders bei nitrithaltigen Präparaten und HIV-Protease-Hemmern die Gefahr von Kontraindikationen und Wechselwirkungen droht, die teilweise gravierende Konsequenzen auf das körperliche Wohlergehen haben können.

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